Beiträge von Admin

Wahlen in SH 2009 aka Wahltag ist Zahltag

Wahltag ist Zahltag, titelte die NPD am 25.09.09 auf ihrer Internetseite und irgendwie sollte sie damit auch Recht behalten.

Die Nazipartei NPD konnte bei den vorgezogenen Landtagswahlen, trotz der aktuellen Wirtschaftskrise, keinen Erfolg verzeichnen. Mit nur 0,9% der abgegebenen Zweitstimmen ( das entspricht 14977 NPD-Wähler/-innen landesweit) musste Sie ganz im Gegenteil einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu 2005, als sie noch 1,9% (=27676 Stimmen) erreichen konnte, verzeichnen. Und genau dadurch bewahrheitet sich nun der Wahlkampfslogan der NPD „Wahltag ist Zahltag“, denn durch das verfehlen der für die Wahlkampfkostenrückerstattung nötigen 1% wurde der Wahltag für die schleswig holsteinische NPD tatsächlich zum Zahltag. Entgegen der Erwartungen der Nazis dürfen selbige nun für ihre rassistische, nationalistische und antisemitsche Wahlpropaganda selber tief in die Tasche greifen. Die schleswig-holsteinische NPD hat in ihrem Kommentar zur Wahl schon ganz gut erkannt, dass ihrer Partei in Schleswig-Holstein eine schwere Zukunft voller Finanznöte bevorsteht. Und so werden noch einmal, wie zum letzten Gefecht, alle Parteifreunde aufgerufen an der Basis zu arbeiten um zukünftigen Desastern entgegenzuwirken. Na wenn das mal nicht das liebliche Lied des Unterganges ist. Und da die Ratten ja bekanntlich zuerst das sinkende Schiff verlassen bleibt abzuwarten ob der Lübecker „Führungskader“ einmal mehr versucht eine eigene kleinst Nazi Partei auf den wie immer erfolglosen Weg zu bringen.

Nachfolgend noch einmal fix die Zahlen bezüglich der Bundestagswahl sowie Lübeckspeziefische Zahlen

Bei den Ergebnissen der Bundestagswahl ist das NPD-Resultat mit 1,0% der gültigen Zweitstimmen in Schleswig-Holstein unter dem bundesweiten Durchschnitt von 1,5% und mit 15848 Nazi-Wähler/-innen landesweit leicht über dem der Landtagswahlen. Auch hier gab es einen leichten Abwärtstrend im Vergleich zu den Bundestagswahlen von 2005, als noch 17061 Schleswig-Holsteiner/-innen die NPD unterstützten. Dieser Rückgang ist mit dem zusätzlichen Wahlantritt der DVU erklärbar, die es mit 1764 Zweitstimmen gerademal auf ein miserables Abschneiden von 0,1% brachte, was ihrem bundesweiten Abschneiden entspricht.
Quelle Autonome Antifa-Koordination Kiel

In Lübeck wählten 1409 Personen die NPD Auf Bundesebene (1,2% +57 Stimmen im Vergleich zu 2005) sowie 1257 auf Landesebene (1,15% -1208 Stimmen im Vergleich zu 2005)
dies liegt auch wenn die Anzahl der NPD Wähler/-innen zwar im Vergleich zur Landtagswahl 2005 Stark abgenommen hat, deutlich über dem Landesschnitt. Auf Bundesebene konnte die NPD im Vergleich zu 2005 sogar ein paar Stimmen gutmachen. Woran speziell diese Tatsache gelegen haben mag, muss sicher erst ausführlicher diskutiert werden. Klar ist aber schon jetzt eines, einen Fuß in die Tür bekam die NPD auch bei diesen Wahlen weder in Lübeck noch in Schleswig-Holstein und dabei wird es auch bleiben.

Abschliessend möchten wir noch einmal allen danken die dem Wahlkampf der NPD entgegengewirkt haben, sowohl in Lübeck als auch überall anders. Besonderen Respekt schulden wir besonders den fleissigen Plakatentferner/-innen, die in diesem Jahr wirklich Rekordverdächtig schnell waren und binnen 24 Stunden augenscheinlich schon ca. 90 Prozent der NPD Plakate dem verfrühten Ruhestand zugeführt haben.

[RLL 30.09.09]

13.02.2010 !No Pasaran! Naziaufmarsch in Dresden stoppen.

13.02.2010 !No Pasaran! Naziaufmarsch in Dresden stoppen.
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Welcome Back

Nach längerer Online Abwesenheit melden wir uns jetzt schon einmal ganz provisorisch zurück.
Aufgrund Personeller Veränderungen lag diese Seite nun eine lange Zeit brach was wir nun endgültig beheben wollen.
Und auch wenn unsere Personelle Situation mehr als desaströs ist so wollen wir doch versuchen einigermaßen kontinuierlich weiterzuarbeiten und unsere bestehenden Projekte voranzutreiben. Wir sind uns darüber im klaren das dies sicher nicht einfach werden wird gerade in dem Kontext das viel mehr Scheiße passiert als Mensch abarbeiten kann. Nichtsdesto trotz gibt es ach positives zu berichten unsere 2. Soliparty im V.e.B. Luebeck war ein enormer Erfolg. Das V.e.B. war voll, die Stimmung gut, und die Cocktails lecker. Das einzige was uns hier aufgrund extremen Zeitmangels nicht gelungen ist it leider der Inhaltliche Part. Wir hatten uns vorgenommen mittels Spielen, Texten etc. deutlich mehr Inhaltliche Tiefe in die ganze Geschichte zu bringen, mussten uns jedoch letztendlich mit einem Simplen Flyer begnügen. Zeitgleich zu unserer Party konnte auch die erste Auflage unserer Sticker fertig gestellt werden.

Fazit der letzten Monate ist sicher das eine Linke Gruppe und auch eine Linke Szene eben nicht vom dazugehören und konsumieren sondern vom mitmachen und gestalten lebt.

In diesem Sinne cu in action

Lübeck, 28.3.09 – Zeuge oder Opfer von Polizeiübergriffen? Anzeige jetzt!!

Alle Zeuginnen und Zeugen von Polizeiübergriffen (am Hauptbahnhof, etc.) mögen sich bitte umgehend bei der Humanistischen Union Lübeck (Tel. 0451 81933, ggf. auf AB sprechen) oder per PGP-Verschlüsselung auf der Website „Wir-können-sie-stoppen“ (siehe Links) melden. Die Übergriffe sollen demnächst politisch thematisiert werden und die vorhandenen Fotos reichen dafür nicht aus. LEIDER REICHEN AUCH KEINE ANONYMEN ANGABEN!

Weiterhin haben Opfer von Polizeiübergriffen die Möglichkeit (mehr…)

Du hast einen Brief von der Polizei erhalten?

Die Bezirkskriminalinspektion Lübeck (Kommissariat 5) hat in der letzten Woche damit begonnen, Briefe mit dem Titel „Anhörung als Beschuldigte/r“ zu verschicken. Völlig wahllos ist gegen diejenigen, die während der Aktivitäten gegen den Nazi-Aufmarsch am 28.03.2009 in der Hansestraße und in der Fackenburger Allee festgenommen worden waren, ein Ermittlungsverfahren wegen § 125 StGB (Landfriedensbruch) eingeleitet worden.

Als Beschuldigte/r einer Straftat hast du das Recht, die Aussage zur Sache generell zu verweigern!
(mehr…)

28.3.2009, Die Naziroute

findet ihr hier.

Lübeck — Infoveranstaltung für den 28.3.2009 verschoben

Die Veranstaltung zum 28.03. findet nun am Mittwoch, den 25.03. im DGB-Haus (Holstentorplatz 1-5) statt.

Vorbereitungen für den 28.3.2009 in Lübeck

  • 13.03.09, 20Uhr, „Rock gegen Rechts!“, treibsAND
  • 14.03.09, 17 Uhr, „SchülerInnen gegen Rechts“, Infoveranstaltung im Café Brazil
  • 15.03.09, 16 Uhr, „Was tun, wenn’s brennt?“, Café Brazil
  • 18.03.09, 19 Uhr, Infoveranstaltung zum 28.03. im DGB-Haus
  • 21.03.09, 21 Uhr, Antifa Soli-Party, VeB

28.3.2009,
Nazi-Aufmarsch in Lübeck verhindern!

Antifaschistische Kundgebung
28.03.2009
10 Uhr Hauptbahnhof
*Vorplatz*

09 Uhr Gottesdienst St. Lorenz Kirche
*hinter dem Hauptbahnhof*

09 Uhr SPD-Demo vom Schuppen 6 zum Hauptbahnhof

We can stop it!
( Aus dem Flugblatt linker und linksradikaler Gruppen in Lübeck und Kiel)
Auch in diesem Jahr wollen Nazis um den NPD-Funtionär Jörn Lemke in Lübeck aufmarschieren. Am 28. März 2009 wollen sie zum vierten Mal in Folge an die unsäglichen Debatten um „deutsche Leiden“ während des 2. Weltkrieges anknüpfen. Der Lübecker Aufmarsch ist das einzige regelmäßige, mittlerweile wichtigste und größte Event der norddeutschen Naziszene.

(…)

Wir werden mit Tausenden deutlich machen, dass es weder in Lübeck noch sonstwo Raum für nationalsozialistische Propaganda geben darf. Es geht also darum, selbst zu handeln und sich nicht darauf zurückzuziehen, ein staatliches Verbot zu fordern.
Die Erfolge der letzten Jahre sind nicht nur der Entschlossenheit von Einzelnen zu verdanken, sondern dem gemeinsamen Agieren von sehr vielen Menschen. Um daran anzuknüpfen, werden wir am 28.3.2009 den Auftaktort der Nazis umzingeln und so ihren Aufmarsch blockieren. Aktionen wie diese erfordern ein solidarisches Miteinander mit anderen Aktionsformen und anderen gesellschaftlichen Kräften. Die Erfahrungen der letzten Jahre verdeutlichen, wie wichtig eine erfolgreiche kollektive Erfahrung antifaschistischer Solidarität und Konfliktbereitschaft für die antifaschistische Bewegeung ist.

>> das Mobi-Plakat dazu als PDF

Mobilisierungsmaterial des Bündnisses „Wir können sie stoppen“, in dem auch wir mitwirken:
>> Bündnis-Flugblatt 2009
>> Bündnis-Plakat-2009

14.2.2009,
Naziaufmarsch in Dresden verhindern!

11:00 Uhr, am Hauptbahnhof Dresden

www.dazwischengehen.org